Ein Ökokapitalist sahnt ab
Alnatura hat seinen Umsatz um 18 Prozent gesteigert. Statt Tariflöhne bekommen die Mitarbeiter Yoga-Kurse. Der Chef Götz Rehn meint, das genüge. Ver.di meint: "Fair" sieht anders aus. Ein kritischer Bericht und eine Menge Leserbriefe dazu.
taz, 29.3.2010

Kritik an fehlender Kennzeichnung bei gefärbten Ostereiern
Verbraucherschätzer haben kritisiert, dass bei gefärbten Ostereiern Herkunft und Haltung der Hühner meist unklar ist. Bei rohen Eiern informiere der aufgedruckte Erzeugercode die Verbraucher über die Produktion. Dies sei bei bereits gefärbten Eiern meist nicht der Fall.
yahoo news, 28.3.2010

Greenpeace: Osterhasen würden bio kaufen!
Für das Osternest empfiehlt der Greenpeace-Einkaufsratgeber marktcheck.at gefärbte Eier aus biologischer Landwirtschaft sowie biologische Osterschokolade mit Fairtrade-Gütesiegel.
ots.at, 27.3.2010

Heimische Biokartoffeln sind Klimaschützer
Bio-Lagerkartoffeln und -möhren gibt es bis weit in den Frühling hinein. Trotz der Lagerung und dem damit verbundenen Energieaufwand weisen die heimischen Produkte in der CO2-Bilanz deutlich bessere Werte auf, als die ersten Frühkartoffeln und -möhren aus Israel.
oecolandbau.de, 25.3.2010

Bio-Hauptstadt Berlin
Mehr als 40 Supermärkte (größte Kette: "Bio Company" mit 13 Filialen), rund 80 Öko-Shops und eine Vielzahl von Naturfachhändlern sind in Berlin angesiedelt.
bild.de, 24.3.2010

Report Mainz: Vertreibung für Bio-Palmöl
Deutsche Naturkosthersteller beziehen Palmöl vom Daabon-Konzern aus Kolumbien, berichtete der Südwestdeutsche Rundfunk am 22.3.2010. Eine Abteilung der kolumbianischen Staatsanwaltschaft wirft Daabon die illegale Vertreibung von 500 Menschen vor. Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" enthalten zahlreiche Bio-Lebensmittel der Marken Alnatura, Rapunzel und Allos Daabon-Palmöl.
bio-markt.info, 23.3.2010

Bio nicht nur als Fassade
Alnatura nimmt in Lorsch eines der größten Verteilzentren Europas für Naturkostprodukte in Betrieb. 3000 verschiedene Bio-Produkte werden von dort an die Alnatura Filialen, an die Lager der Handelspartner dm, Tegut, Budni, Globus und Hit sowie an vier regionale Bio-Großhändler geliefert.
echo-online.de, 23.3.2010

Kindersklaven für Schokohasen
Tausende Kinder müssen in Westafrika auf Kakaoplantagen arbeiten - viele von ihnen sind Sklaven. Sie schuften auch für unsere Schokolade. Wer garantiert kinderarbeitsfreie Schokolade kaufen möchte, kann sich in Deutschland zurzeit nur an einem Siegel orientieren: Fairtrade. Es zeigt an, dass die Bauern fair bezahlt werden. Sie bekommen für ihren Kakao einen Mindestpreis und Zusatzprämien. Fairtrade gibt es u.a. in den meisten Biomärkten.
wdr.de, 22.3.2010

Regional - der Umwelt zuliebe
Frische Lebensmittel aus der Region gelten als umweltfreundlich und ökologisch sinnvoller als importierte Ware. Wer sich bewusst und kenntnisreich mit den richtigen Lebensmitteln eindeckt, kann nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun und gleichzeitig die regionale Wirtschaft fördern.
Münchner Merkur, 19.3.2010

Hülsenfrüchte: Quer durchs Gemüsebeet kochen
Mungbohne, Gartenbohne, Sojabohne, weiße Bohne oder schwarze Bohne: Diese Hülsenfrüchte bieten eine riesige Vielfalt an Farben, Form und Geschmack. "Bei vegetarischer oder fleischreduzierter Kost sind Bohnen als Eiweißlieferant in der Ernährung fast unverzichtbar", sagt Peter Röhrig vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft.
Süddeutsche, 19.3.2010

Hipp Hipp Hurra!
Hipp Babynahrung feiert seinen 50. Geburtstag - und auch seine Zielgruppe wird immer älter. Jedes vierte Gläschen wird inzwischen von einem Erwachsenen verspeist. Firmenchef Claus Hipp setzte schon in den sechziger Jahren auf biologischen Anbau.
Die Zeit, 17.3.2010

Macht Bio böse?
Kanadische Psychologen haben in einer Studie erstaunliches herausgefunden: Käufer von Bioprodukten handeln unmoralischer als Käufer herkömmlicher Produkte. Zudem stehlen sie mehr und sind weniger sozial eingestellt.
shortnews.de, 17.3.2010

Anleitung zum Frühlingmachen
Alle 14 Tage berichtet Stefan Beuse von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Kunden fragen - Ihr Bio-Supermarkt antwortet.
titel-magazin.de, 15.3.2010

Label für angereicherte Lebensmittel
Ein neues Label für mit Folsäure angereicherte Lebensmittel vergibt jetzt der Arbeitskreis Folsäure & Gesundheit. ÖKO-TEST sieht die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitaminen und Spurenelementen allerdings grundsätzlich kritisch. Denn eine ausgewogene Ernährung liefert in der Regel alle wichtigen Nährstoffe.
oekotest.de, 10.3.2010

Bioprodukte gelten bei Verbrauchern als sicher
Bioprodukte genießen laut einer aktuellen Umfrage von Nielsen ein sehr gutes Ansehen. Knapp 40 Prozent der deutschen Konsumenten meinen, dass Bio-Lebensmittel sicherer sind als konventionell hergestellte Produkte.
Der Handel, 6.3.2010

Neue Strukturen für Bio Messe München
Die Bio Messe München, die für den 17. bis 20. Juni 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München geplant war, findet in der vorgesehenen Konzeption nun nicht statt.
bio-markt.info, 1.3.2010

Beliebte Kartoffel Linda kommt zurück
Der jahrelange Kampf zum Erhalt der beliebten Kartoffelsorte Linda war erfolgreich: Das Bundessortenamt hat grünes Licht für die weitere Zucht der Kartoffel gegeben. Mit der Neuzulassung darf die festkochende Kartoffel mit der tiefgelben Farbe jetzt als sogenannte freie Sorte von jedem interessierten Betrieb lizenzfrei vermehrt und vertrieben werden.
General-Anzeiger, 26.2.2010

Bio-Handels- und Verbandsmarken am bekanntesten
Eine Online-Studie der Berliner Strategieagentur Diffferent unter mehr als 1000 Konsumenten ergab: das bekannteste Bio-Lebensmittel ist Bionade mit knapp 70 Prozent. Darauf folgen auf Platz 2 Rewe Bio (65,3 Prozent) und auf Platz 3 BioBio von Plus / Netto (59,3 Prozent). Auf Platz 4 bis 10: Bioland, Alnatura, Ökoland, Demeter, Rotbäckchen und Andechser. Bio gekauft wird dabei im Naturkostladen (35,1 Prozent), im Supermarkt (76,4 Prozent) und bei Discountern (71,5 Prozent).
horizont.net, 23.2.2010

Wie Armani - aber bio
Nicht nur gesund, sondern auch sozial: Die Bio-Branche will helfen, die großen Probleme der Welt zu lösen - und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner testet Schminke. Bilder von der Biofach-Messe in Nürnberg.
Süddeutsche Zeitung, 19.2.2010

Obst und Gemüse auf der BioFach
Von den rund 2.500 Ausstellern auf der BioFach beschäftigen sich auch weit über 500 mit frischem Obst und Gemüse, darunter namhafte internationale Anbieter.
Fruchthandel, 19.2.2010

Neue Zahlen zum Biolandbau
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Internationale Vereinigung Ökologischer Landbaubewegungen (IFOAM) stellten auf der BioFach die neuesten Zahlen zum Biolandbau vor. Ende 2008 wurden weltweit 35 Mio. Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet (+ 3 Mio. Hektar gegenüber 2007) . Fast 1,4 Mio. Produzenten wirtschaften biologisch, die meisten in Entwicklungsländern.
oekolandbau.de, 19.2.2010

Babymilch und Ökomode Themen auf Biomesse
Gentechnik, Ökomode und das Verhältnis der Bio-Landwirtschaft zur Politik standen am Donnerstag im Mittelpunkt der Leitmesse Biofach in Nürnberg. Die Mehrheit der in Deutschland angebotenen konventionellen Babymilchnahrung komme von Kühen, deren Futter gentechnisch verändert sei.
stern.de, 18.2.2010

Bio-Markt im Umbruch
Bio boomt: Noch immer sind ökologisch produzierte Nahrungsmittel gefragt. So beliebt, dass manche Landwirte sich überlegen, auf den Öko-Anbau umzusatteln. Aus der Sicht von heute.de
heute.de, 17.2.2010

Immer mehr Bauern setzen auf Bio
Im Jahr 2009 haben in Bayern 300 weitere Höfe ihren Betrieb auf ökologischen Anbau umgestellt. Damit ist die Zahl der Biobauern im Freistaat auf rund 6000 gestiegen. Bayernweit werden jetzt rund 185.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben bewirtschaftet. Fast 30 Prozent aller deutschen Biobetriebe produzieren mittlerweile in Bayern.
Nürnberger Zeitung, 16.2.2010

Tegut verpachtet Felder für den Eigenanbau
Der Lebensmittelhändler Tegut aus Fulda bietet von Mitte Mai bis Ende Oktober im Rahmen der "Initiative Saisongarten" Anbauflächen für Möhren oder Kohlrabi an zunächst acht Standorten im Verbreitungsgebiet seiner Märkte in Hessen, Nord-Bayern und Südniedersachsen zur Pacht an. Unterstützt wird Tegut dabei von Bio-Anbauverbänden wie Demeter oder Naturland.
Der Handel, 15.2.2010

Martina Gebhardt setzt erneut Maßstäbe
Als weltweit erstes Kosmetikunternehmen sind jetzt 100 Prozent der Naturkosmetik-Produkte von Martina Gebhardt Demeter-zertifiziert. Zur Rohstoffqualität nach Demeter-Standard kam nun noch die Verarbeitung nach biodynamischen Gesichtspunkten.
eco-world.de, 15.2.2010

Schräge Leute im Bio-Laden - Nachhaltige Nervensägen
Es gibt einen sehr guten Grund, in den Bio-Laden zu gehen: die Produkte. Es gibt aber auch zwei gute Gründe, nicht hinzugehen: das Personal und die Kunden. Vorsicht, Satire!
Nürnberger Zeitung, 11.2.2010

Neues Logo für alle Bio-Produkte der EU
Ab dem 1. Juli 2010 wird das von der Bevölkerung gewählte neue Bio-Logo der EU für alle verpackten Bio-Produkte, die in einem der Mitgliedstaaten nach den entsprechenden Richtlinien hergestellt wurden, verpflichtend sein.
bio-markt.info, 9.2.2010

Mit Bio gegen die Krise
Viele Entwicklungsländer könnten von der Umstellung ihrer Landwirtschaft auf Ökolandbau profitieren, ist die Handelsorganisation der Vereinten Nationen überzeugt. Ökolandbau schone das Klima und steigere die Erträge
Die Zeit, 8.2.2010

Biobranche trotzt der Krise
Die Lebensmittelindustrie leidet unter der Wirtschaftskrise, die Umsätze schrumpfen - nicht aber bei Bioprodukten. Die neuesten Zahlen zeigen: Käufer von Ökoware sind extrem treu, die Krise heizt ihre Lust aufs Nachhaltige angeblich sogar an. Zumal die Preise fallen.
Der Spiegel, 24.1.2010

Woher kommt das viele Bio?
Kaum noch ein Produkt, das es nicht auch in einer Bio-Version gäbe. Die nicht enden wollende Flut spottbilliger Bioprodukte weckt bei vielen Verbrauchern Skepsis. Woher kommt die ganze Bioware? Bio-Kritiker Udo Pollmer beleuchtet die Öko-Warenströme.
Deutschlandradio, 24.1.2010

Biokreis wächst zweistellig
Auch 2009 konnte der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. mit 10 % Wachstum bei den Betrieben und einem Anstieg der Fläche von 14 % wieder an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. 2010 arbeiten demnach über 800 Landwirte mit einer Gesamtfläche von 33.500 ha nach Biokreis-Richtlinien.
bio-markt.info, 23.1.2010

Dinkel, Hirse und Co.
Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen, Dinkel und Grünkern - all das ist nicht mehr nur was für Vegetarier. Zunehmend halten diese Körner auch im Supermarkt Einzug. Kein Wunder, denn neben dem Gesunden bieten sie auch viel Geschmack. Eine Übersicht.
Kölnische Rundschau, 15.1.2010

25 Jahre ECOVIN
Seit seiner Gründung 1985 steht der Verband ökologisch arbeitender Weingüter für mehr als die Erzeugung guter Weine: ECOVIN-Mitglieder identifizieren sich mit Artenvielfalt, dem Respekt vor der Natur, mit Sinnhaftigkeit und Ästhetik.
bio-markt.info, 14.1.2010

Zeichen und Siegel
Die Verbraucherzentrale Bayern hat die wichtigsten Kennzeichnungen von Bio-Lebensmittel informativ zusammengefasst und kommentiert.
allesoeko.net, ohne Datum

Grün essen ist gar nicht so einfach
Aller Verwirrung zum Trotz können sich Klimafreunde eine Faustregel merken: Wer ausgewogen isst, also fleischarm und gemüsereich, der schont das Klima und braucht keinen CO2-Fußabdruck.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.1.2010

Ökologische Optimierung regional erzeugter Lebensmittel
Kauft man regionale Bio-Lebensmittel aus saisonaler Produktion und erledigt seine Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ist man in der Regel in Bezug auf die Ressourcenschonung und Klimaschutz auf der sicheren Seite.
fruchtportal, 4.1.2010

Fleischverzicht ist Klimaschutz
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Verbraucher aufgefordert, zum Wohle des Klimaschutzes weniger Fleisch zu essen und heimische Bio-Produkte zu bevorzugen.
wir-klimaretter.de, 3.1.2010

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